24.03.2018 - Hochwassernachbereitung

Berichte

Nachbereitung Hochwasserlage Sommer 2017

Nachbereitung Hochwasserlage Sommer 2017

 

Am 24. März lud der Kreisbrandmeister Uwe Fricke alle Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter in die FTZ ein. Hintergrund war eine Nachbesprechung zu den Hochwasserlagen im vergangenen Jahr. Da nicht alle zeitgleich im Schulungsraum der FTZ Platz finden konnten, wurde diese Veranstaltung aufgeteilt. Das erste Treffen fand von 09:00 – 13:00 Uhr statt, die zweite Hälfte traf sich dann um 15:00 – 19:00 Uhr.

 

Nach der Begrüßung erläuterte Uwe Fricke nochmals chronologisch den Ablauf der Einsätze in den verschiedenen Ortschaften. Dabei konnte nochmals deutlich gemacht werden, dass es im Vorfeld einfach nicht möglich war vorherzusagen, dass die Hochwasserlage ein solch verheerendes Ausmaß annehmen würde. Teilweise verstrichen nur Minuten, und das Wasser in den Bächen oder Flüssen stieg in dieser Zeit mit erheblicher Geschwindigkeit über die Ufer. Foto´s aus den verschiedenen Einsatzstellen verdeutlichten diese schnellen Veränderungen eindrucksvoll. 

Anhand der Daten von den Harzwasserwerken gingen in der über 330mm Regen nieder. Eine solch ergiebige Regenmenge wurde bis dahin im Landkreis Goslar noch niemals zuvor verzeichnet. Die Geschwindigkeit, die Ausbreitung und auch die räumliche Ausdehnung dieser gefallenen Wassermengen überraschten alle beteiligten Stellen. So wurde dann auch am Mittwoch den 26.07.2017 erstmalig im Landkreis Goslar der Katastrophenfall festgestellt.

Uwe Fricke führte noch einmal  die verschiedenen Schwerpunkte auf, die sich hauptsächlich im Bereich Kernstadt Goslar, Stadtgebiet Bad Harzburg und Bereich Seesen, hier besonders die zu einem Großteil unter Wasser gesetzte Ortschaft Rhüden befanden. Zahlreiche "kleinere" Einsätze waren im gesamten Kreisgebiet zu verzeichnen. Es gab nur wenige Ortsfeuerwehren, die nicht in ihrem eigenem Gebiet eingesetzt wurden. Im Einsatz waren über die Tage aber alle  Ortsfeuerwehren des Landkreises. Insgesamt über 1900 Einsatzstellen mussten abgearbeitet werden. Zeitweise waren über 2500 Einsatzkräfte zur gleichen Zeit im Einsatz.

Unterstützt wurden die Kräfte unseres Landkreises durch Feuerwehrbereitschaften der Landkreise:

Helmstedt, Peine, Rothenburg-Wümme, Wolfsburg und Salzgitter.

 

Durch Kräfte des THW aus den Ortsverbänden:

Clausthal-Zellerfeld, Detmold, Hann.-Münden und Braunschweig.

Weiterhin unterstützend im Einsatz:

 

Die Polizeiinspektion Goslar mit allen Komissariaten und Polizeistationen,

 

Die Landesforst Niedersachsen und der Nationalpark Harz. 

 

Die Straßenmeistereien und die Kreiswirtschaftsbetriebe sowie

 

private Bauunternehmen, Landwirte und ungezählte freiwillige Helfer.

 

 

 

In bereits erfolgten Nachbesprechungen wurden Möglichkeiten erarbeitet, wie eine solche Flächenlage in Zukunft noch besser geführt werden kann. Hierzu wird es an einigen Stellen Veränderungen geben. Weiterhin wird die Technik, die in einem solchen Schadenfall für die verantwortlichen Führungsstäbe zur Verfügung stehen muss angepasst.

 

Die Schadensumme durch das Hochwasser liegt im 2-stelligen Milionenbereich.

 

Die Summe der Sperrmüllabfuhr, die durch den Landkreis Goslar getragen wurde beläuft sich auf über 100.00 Euro.

 

Weit über 1.000 Tonnen  Geschiebe, welches durch die reissenden Fluten der Bäche und Flüsse mitgebracht wurde, musste im Nachgang beseitigt und entsorgt werden.

 

In den Städten und Kommunen werden zur Zeit Hochwasserkonzepte erarbeitet, die in einem eventuellen wiederkehrenden Hochwasser zum Einsatz kommen sollen.

 

 

 

Nachdem der Kreisbrandmeister mit seinem Vortrag am Ende angelangt war, wurden seitens einiger Ortsbrandmeister der am stärksten betroffenen Ortschaften ihr Berichte vorgetragen. Auch dabei wurde durch Film und Foto eindrucksvoll gezeigt, wie sich zum Teil ganze Ortschaften in Seenlandschaften verwandelt hatten.

 

Frank Bock aus der Feuerwehr Harlingerode gab einen Einblick in die Arbeit der TEL. Wann und warum diese ab einer bestimmten Größe gebildet wird, welche Positionen zu besetzen sind und wie die Arbeit dieser TEL im Einsatzfall abläuft. Auch wurde dabei nochmal verdeutlicht, warum die TEL immer weder auf aktualisierte Lagemeldungen aus den örtlichen Einsatzleitungen angewiesen ist.

 

Der STAB SAE ( Stab Außergewöhnliche Ereignisse ) und der STAB HvB  wurden durch den Landkreismitarbeiter Herrn Bruns vorgestellt. Der Stab SAE tritt bereits vor dem Stab HvB zusammen um sich bereits in die Lage einzuarbeiten, und nicht erst im Falle des Zusammentretens des Stabes HvB von null auf hundert arbeiten zu müssen. Eine enge Zusammenarbeit von diesen beiden Stäben und der Technischen Einsatzleitung der Feuerwehr ist für einen ordentlichen Arbeitsverlauf  unverzichtbar.

 

 

 

Im Anschluss an diesen Ausblick gab es dann noch die Zeit für einige Diskussionen. Ein Ausblick auf kommende Veränderungen in der personellen Besetzung der Stäbe sowie eine Aufwertung der technischen Ausstattung der TEL rundeten diese Informationsveranstaltung ab. Um 19:00 Uhr konnte der Kreisbrandmeister diesen durchaus informativen aber auch langen Tag beenden.chen Zeit im Einsatz. Unterstützt wurden die Kräfte unseres Landkreises durch Feuerwehrbereitschaften der Landkreise: Hemlstedt, Peine, Rothenburg-Wümme, Wolfsburg und Salzgitter.

Kräfte des THW kamen aus den Ortsverbänden: Clausthal-Zellerfeld, Detmold, Hann.-Münden und Braunschweig.

Die Polizeiinspektion Goslar mit allen Komissariaten und Polizeistationen,

Die Landesforst Niedersachsen und der Nationalpark Harz. 

Die Straßenmeistereien und die Kreiswirtschaftsbetriebe sowie

Private Bauunternehmen, Landwirte und ungezählte freiwillige Helfer.

 

In bereits erfolgten Nachbesprechungen wurden Möglichkeiten erarbeitet, wie eine solche Flächenlage in Zukunft noch besser geführt werden kann. Hierzu wird es an einigen Stellen Veränderungen geben. Weiterhin wird die Technik, die in einem solchen Schadenfall für die verantwortlichen Führungsstäbe zur Verfügung stehen muss angepasst.

Die Schadensumme durch das Hochwasser liegt im 2-stelligen Milionenbereich.

Die Kosten der Sperrmüllabfuhr, die durch den Landkreis getragen wurde belaiufen sich auf über 100.00 Euro.

Weit über 1.000 Tonne  Geschiebe, welches durch die reissenden Fluten der Bäche und Flüsse mitgebbracht wurde, musste im Nachgang beseitigt und entsorgt werden.

In den Städten und Kommunen werden zur Zeit Hochwasserkonzepte erarbeitet, die in einem eventuellen wiederkehrenden Hochwasser zum Einsatz kommen sollen.

 

Nachdem der Kreisbrandmeister mit seinem Vortrag am Ende angelangt war, wurden seitens einiger Ortsbrandmeister der am stärksten betroffenen Ortschaften Berichte vorgetragen. Auch dabei wurde durch Film und Foto eindrucksvoll gezeigt, wie sich zum Teil ganze Ortschaften in Seenlandschaften verwandelt hatten.

Frank Bock aus der Feuerwehr Harlingerode gab einen Einblick in die Arbeit der TEL. Wann und warum diese ab einer bestimmten Größe gebildet wird, welche Positionen zu besetzen sind und wie die Arbeit dieser TEL im Einsatzfall abläuft. Auch wurde dabei nochmal verdeutlicht, warum die TEL immer weder auf aktualisierte Lagemeldungen aus den örtlichen Einsatzleitungen angewiesen ist.

Der STAB SAE ( Stab Außergewöhnliche Ereignisse ) und der STAB HvB  wurden durch den Landkreismitarbeiter Herrn Bruns vorgestellt. Der Stab SAE tritt bereits vor dem Stab HvB zusammen um sich bereits in die Lage einzuarbeiten, und nicht erst im Falle des Zusammentretens des Stabes HvB von null auf hundert arbeiten zu müssen. Eine enge Zusammenarbeit von diesen beiden Stäben und der Technischen Einsatzleitung der Feuerwehr ist für einen ordentlichen Arbeitsverlauf  unverzichtbar.

 

 

Im Anschluss an diesen Ausblick gab es dann noch die Zeit für einige Diskussionen. Ein Ausblick auf kommende Veränderungen in der personellen Besetzung der Stäbe sowie eine Aufwertung der technischen Ausstattung der TEL rundeten diese Informationsveranstaltung ab. Um 19:00 Uhr konnte der Kreisbrandmeister diesen durchaus informativen aber auch langen Tag beenden. 

 

Foto´s folgen