Jugendsprecher bei Tagesforum gefordert

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Kreiszeltlager, Kinderfeuerwehren und Mitgliederwerbung waren die großen Themen die die Jugendsprecher bei ihrem Herbsttreffen auf der Agenda stehen hatten. In vielen Gruppenarbeiten sind Ideen und Anregungen für die Zukunft entstanden.

Kreiszeltlager, Kinderfeuerwehren und Mitgliederwerbung waren die großen Themen die die Jugendsprecher bei ihrem Herbsttreffen auf der Agenda stehen hatten. In vielen Gruppenarbeiten sind Ideen und Anregungen für die Zukunft entstanden.

Zum Herbstforum konnte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Michael Müller am Sonntag, denn 22. Oktober insgesamt 44 Jugendliche aus den 34 Jugendfeuerwehren im Landkreis Goslar begrüßen. Als Ausrichtungsort stand das neue Feuerwehrhaus in Braunlage zur Verfügung. Dafür bedankte sich Müller gleich zu Beginn des Forums beim Ortsbrandmeister Hans Evernich und Stadt-Jugendfeuerwehrwart Andreas Klinkert. Auch der Kreisbrandmeister war zu Beginn des Forums angereist, um ein paar Grußworte zu sprechen.

Nach einer kleinen Stärkung konnte die thematische Arbeit aufgenommen werden. Als erstes war das Thema Zeltlager an der Reihe. Die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis waren im Sommer eine Woche gemeinsam in Almke zelten. Müller bot den Jugendsprechern an Kritik zu äußern und Dinge zum Zeltlager zu fragen. Nach der kurzen Kritikrunde konnte schon der nächste Tagesordnungspunkt in Angriff genommen werden. Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehren Benjamin Wagner war zum Jugendforum gekommen, um den Jugendlichen aufzuzeigen was eine Kinderfeuerwehr ist und welche Ziele diese verfolgt. Gleich zu Beginn stellt sich heraus, dass bereits sechs Mitglieder des Jugendforums ihre Feuerwehrlaufbahn in der Kinderfeuerwehr gestartet haben und nun im Jugendforum sitzen. In Gruppen erarbeiteten die Jugendlichen anschließend Schlagworte warum sie in der Jugendfeuerwehr sind. Bei der Zusammenfassung zeigte Wagner auf, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehren dasselbe Ziel nur auf verschiedene Art und Weisen verfolgen.

Den größten Part an diesem Tag nahm aber das Thema Mitgliederwerbung ein. Und die Aufgaben für diesen Themenbereich hatte die Kreis-Jugendsprecherin Anna vorbereitet. Da Gruppenarbeiten bekanntlich ein effektives Arbeiten fördern und gute Ergebnisse hervorbringen griff auch Anna darauf zurück. In den Gruppen ging es dann um die Fragen „Wie bin ich zur Jugendfeuerwehr gekommen“ und „Wie machen die Jugendfeuerwehren Mitgliederwerbung“. Die Jugendlichen die verschiedenen Feuerwehren angehören konnte so ihre Erfahrungen einbringen. Anschließend sammelte Anna aus allen Gruppen die Begriffe und schrieb diese für alle sichtbar auf. Die Punkte wurden abschließend noch einmal in einer Gesprächsrunde besprochen. Dabei konnten die Jugendsprecher nocheinmal näher über bestimmte Projekte zur Mitgliedergewinnung, wie zum Beispiel die Feuerwehr-Schul-AG, Ferienpassaktionen, Kindergartenbesuche und natürlich das Internet, berichten. Da zu dem Thema Internet und Fotorechte einige Fragen aufkamen hielt Fachbereichsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marius Rademacher-Ungrad nach dem Mittagessen einen kurzen Vortrag dazu. Viele Fragen der Jugendlichen konnten dabei beantwortet werden. Auch zeigte Rademacher-Ungrad auf wie schnell sich Fotos im Internet verbreiten und was damit im Hintergrund alles passieren kann. Ein Thema welches in den kommenden Foren ebenfalls eine Rolle spielen wird.

Nach dem kurzen Vortrag kam Kreis-Jugendfeuerwehrwart Müller zu den Wahlen der neuen Kreis-Jugendsprecher. Diese werden jährlich im Herbst-Jugendforum durch die anwesenden Jugendsprecher für ein Jahr gewählt. Da die beiden amtierenden Kreis-Jugendsprecher im laufenden Jahr in die Einsatzabteilung gewechselt waren standen diese nicht mehr zur Wahl. Die scheidende Kreis-Jugendsprecherin Anna Schmidt aus Goslar berichtete kurz über ihr Tätigkeitsfeld im letzten Jahr. Dann ging es an die Wahl. Die Jugendsprecher konnten aus Ihren Reihen Jungen und Mädchen für das Amt vorschlagen. Insgesamt haben sich fünf Kandidaten gefunden, die sich anschließend kurz vorgestellt haben. Nach kurzer Bedenkzeit konnte dann die Wahl beginnen. Es setzten sich Jana aus Clausthal-Zellerfeld und Johannes aus Kirchberg deutlich durch. Jana und Johannes bilden mindestens für das kommende Jahr das Bindeglied zwischen den Jugendsprechern und den Kreis-Jugendfeuerwehrausschuss. Zudem übernehmen Sie wichtige Aufgaben und die Mitgestaltung des Jugendforums.

Zum letzten Punkt auf der Agende hatte sich Anna wieder eine Gruppenarbeit überlegt. In den bekannten Gruppen sollten Faltblätter und Plakate für fiktive Jugendfeuerwehren entworfen werden. Es sind vier sehr gute Ergebnisse zu stande gekommen. Diese sollen für die zukünftige Gestaltung Anregung geben, was aus Sicht der Jugendlichen darauf zu finden sein sollte und welche Gestaltungsformen diese haben könnten. Nach einer kurzen Feedbackrunde und Bekanntgabe der kommenden Termine konnte Kreis-Jugendfeuerwehrwart Michael Müller ein erfolgreiches Jugendforum beenden.

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Was ist das Jugendforum?

Das Jugendforum der Kreis-Jugendfeuerwehr Goslar ist seit über zwanzig Jahren das Mitgestaltungsorgan der Jugendsprecher. Jede Jugendfeuerwehr wählt jährlich aus ihrer Mitte einen oder mehrere Sprecher. Diese sollen zwischen den Jugendlichen und den Betreuern vermitteln und ihre Anregungen in Dienstplanbesprechungen einbringen. Zwei Mal im Jahr treffen sich diese Jugendsprecher aller Jugendfeuerwehren im Landkreis Goslar zu dem sogenannten Jugendforum. Dort haben die Jugendsprecher die Möglichkeit ihre Anregungen und Wünsche aus den Jugendfeuerwehren einzubringen und sich aktiv an der Zukunft der Kreis-Jugendfeuerwehr in Themen wie Mitgliederwerbung oder Zeltlager zu beteiligen.
Aus der Mitte des Jugendforums werden zudem jedes Jahr zwei Jugendliche als Sprecher gewählt. Diese vertreten die Ideen und Wünsche des Jugendforums in Ausschüssen der Kreis-Jugendfeuerwehr, sowie in Jugendforen aus Bezirk- oder Landesebene.

 

Herbst-Jugendforum 2017
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